Intranet-Projekte leiten ist ein Vollzeitjob!

Gut aufgestellte Intranet-Projekte haben eines gemeinsam: auf Kundenseite sitzt jemand, der nicht nur koordiniert — sondern steuert. Der Lieferungen fachlich beurteilt, Scope-Änderungen bewertet, Stakeholder einbindet und die Interessen des Unternehmens aktiv vertritt.
Das ist keine Vollzeitstelle, die intern neu geschaffen werden muss. Und es ist auch nicht die Rolle des Implementierungsdienstleisters — der hat strukturell andere Interessen.

Es ist eigentlich die Rolle des Product Owners oder Projektmanagers auf Kundenseite.

Nur sind diese Positionen im Business selten dediziert auf das Intranet-Projekt — sie haben zusätzliche Aufgaben, zu wenig Zeit, und oft nicht die Erfahrung, um Dienstleister wirklich zu steuern und Anforderungen sauber zu übersetzen.

Hinzu kommt: Wer intern aufgehängt ist, ist auch intern verstrickt — in Hierarchien, Abteilungsinteressen und politische Rücksichten, die sachliche Projektentscheidungen erschweren. Ein unabhängiger Berater bringt den nötigen Abstand mit — und kann genau deshalb die Lücken schließen, die intern schwer zu füllen sind.

Was diese Rolle konkret leistet:
— Anforderungen mit internem Kontext anreichern und in steuerbare Arbeitspakete übersetzen
— Konzeption und User Stories gemeinsam mit dem Business erarbeiten
— Stakeholder identifizieren, einbinden und durch den Prozess begleiten — von Betriebsrat bis Fachbereich
— PMO-Aufgaben übernehmen: Projektstruktur, Statusreporting, Entscheidungsvorlagen, Protokolle
— Dienstleisterleistungen fachlich abnehmen und Testing begleiten — nicht nur administrativ bestätigen
— Eskalationen frühzeitig erkennen und auflösen, bevor sie zum Projektstop werden
— Neutralität wahren: keine Plattformpräferenz, kein Eigeninteresse an Implementierungsvolumen — nur das Projektziel
Unternehmen, die diese Rolle unabhängig besetzen, liefern ihre Projekte schneller, mit weniger Nachbesserungen und höherer Nutzerakzeptanz.
Der Implementierungspartner wird dadurch nicht ersetzt. Er wird besser gesteuert — und kann seine eigentliche Stärke voll entfalten. Das ist der Unterschied.

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Eric Klein
Eric KleinGeschäftsführer & Principal Consultant — Intranet & Digital Workplace & Platforms
Strategischer Berater für konzernweite Integration, Schnittstellen und Umsetzung komplexer Kommunikationsvorhaben